Die faszinierende Welt des Kosmos und der einzelne, von Gott geliebte Mann

Bad Liebenzell  – 1.100 Männer erlebten am Samstag, 4. Februar 2017 einen faszinierenden Tag mit Prof. Dr. Thomas Schimmel und Yassir Eric. Für gute Musik sorgten Andreas Volz mit Band. Jörg Breitling und Klaus Ehrenfeuchter führten als bewährtes Moderatorenteam in gewohnt humorvoller Weise durch den Tag.

Der Naturwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Schimmel, Leiter am Institut für Angewandte Physik an der Universität in Karlsruhe führt in die faszinierende Welt vom Mikrokosmos bis zum Makrokosmos ein. Der Aufbau der Atome bis zu den Weiten des Universums lasse Menschen staunen, und es stelle sich die Frage nach dem „Woher“. Wie ein Bild auf einen Maler schließen lasse, könne man in der Natur die Spuren eines Schöpfers erahnen. Schimmel verwies auf einen der bekanntesten deutschen Physiker, den Nobelpreisträger Werner Heisenberg (1901–1976), der sagte: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott.“ Nach Worten Schimmels kann man zwar aus der Größe des Universums die Größe des Schöpfers erahnen, aber Gott selbst sei mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht erfassbar. Hier führe jedoch die biblische Botschaft weiter. Nach ihr werde Gott selbst in Jesus Christus Mensch und gäbe sich so zu erkennen. Er sei dabei – so Schimmel – „nur ein Gebet weit entfernt“. So wie man erst dann erfahre, ob ein Naturgesetz stimme oder nicht, wenn man es ausprobiere, erfahre man auch Gott erst, wenn man sich auf ihn einlasse, sich im Gebet an ihn wende. Einer der Väter der modernen Physik, Max Planck (1858–1947), habe erklärt: „Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern sie ergänzen und bedingen einander.“ Schimmel hat mehrfach Wissenschaftspreise erhalten und ist auch Chefredakteur des Beilstein Journals für Nanotechnologie. 

Der Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamthemen an der Akademie für Weltmission, Yassir Eric, ermutigte die Teilnehmer den Islam kritisch zu sehen, jedoch den einzelnen Muslim als von Gott geliebten Menschen zu erkennen. Es sei wichtig, Muslimen gegenüber mutig das Evangelium von Jesus Christus zu bezeugen. Yassir Eric berichtete aus seinem Leben, wie er als überzeugter radikalisierter Muslim durch die Botschaft „Jesus liebt dich!“ ins Nachdenken kam und Jesus Christus als Herrn im eigenen Leben aufnahm. Er schilderte die für ihn dramatischen Folgen, was den Bruch mit der eigenen Familie mit sich brachte, die ihn für tot erklärte.

Aus 11 Seminaren und Workshop konnte nach der Mittagspause ausgewählt werden. Peter Dürrstein, Geschäftsführer von Dürr Optronik (Gechingen) berichtete von seinen Erfahrungen als Christ in der Wirtschaft. Johannes Rosenbaum ging auf das sensible Thema „Mein Freund will nicht mehr leben“ ein. Pfr. Dr. Hartmut Schmid, der Vorsitzende des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes, erläuterte „Ich glaube an Gott, den Schöpfer“. Samuel Strauß, Missionar der Liebenzeller Mission in Bangladesh, berichtete wie er als in Kanada geborener, seine eigene Identität in verschiedenen Kulturen lebt. Das Tabuthema „Männerängste“ wurde von Christian Kimmich aufgegriffen. Karl-Geppert stellte sich als Israel-Experte dem Vorwurf „Israel ist an allem schuld“. Markus & Pierre luden 30 Männer zu einem Kocherlebnis in drei Gängen. Simon Eisinger führte zehn Männer in die Kunst des Schrottschweißens ein.

Nach Ansicht des Leiters „Gemeinschafts-/Gemeindearbeit“ des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes, Klaus Ehrenfeuchter (Calw) stößt die Veranstaltung vor allem deshalb auf so große Resonanz, weil Männer es schätzten, authentische Berichte zu hören und durch kompetente Beiträge ins eigene Nachdenken zu kommen. Außerdem hätte die Veranstaltung Männer ermutigt mit Jesus Christus zu leben.

Der Liebenzeller Gemeinschaftsverband ist einer der größten Gemeinschaftsverbände in Deutschland. Er erreicht an rund 300 Orten in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen wöchentlich rund 19.000 Erwachsene und Jugendliche.

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Der nächste Männertag findet am Samstag, 3. Februar 2018 in Bad Liebenzell statt. Infos unter:  www.maennertag.lgv.org

Hauptreferent: Prof. Dr. Thomas Schimmel

Prof. Dr. Thomas Schimmel

Thema: Grenzen des Vorstellungsvermögens - Faszination der modernen Physik und die Frage nach Gott

Prof. Dr. rer. nat. Thomas Schimmel forscht und lehrt am KIT, Institut für Angewandte Physik in Karlsruhe.
Er ist Mitbegründer des Instituts für Nanotechnologie und Initiator des Forschungsnetzwerks „Funktionelle Nanostrukturen“. Für seine Forschungsergebnisse wurde er unter anderem mit dem renommierten Philip Morris Forschungspreis für seine Arbeit auf dem Gebiet der Nanotechnologie ausgezeichnet.

Mit dabei: Yassir Eric - mit spannendem Lebensbericht

Pastor Yassir Eric

Dozent an der Akademie für Weltmission (AWM) und Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamfragen (EIMI) in Korntal bei Stuttgart.

Geboren und aufgewachsen ist er in einem islamischen Land. Mit 10 Jahren ging er in die „Khalwa“, ein Internat, in dem der Koran gelehrt und auswendig gelernt wird. Im Alter von 18 Jahren erlebte er eine einschneidende Kehrtwende. Er wurde erstmals hautnah und existentiell mit dem Christentum konfrontiert und konvertierte aus dem Islam zum christlichen Glauben.

M.A. in Missiologie und Interkulturelle Theologie, Islamkenner, Missionserfahrungen unter Muslimen und arabisch sprechenden Christen, pastorale Begleitung von Konvertiten, interkulturelle Beratung. Er befasst sich intensiv sowohl mit der Präsenz des Islams in Europa und mit den aktuellen Ereignissen und der politischen Entwicklung in der islamischen Welt als auch mit der Situation der Christen dort

Musik: Andreas Volz & Band

Andreas Volz, Songwriter

Seit 25 Jahren ist Andreas Volz als Sänger und christlicher Liedermacher in ganz Deutschland unterwegs. Als Studiosänger wirkte er bereits an über 50 CD-Produktionen mit und ist mit 20-30 Auftritten pro Jahr ausgebucht. Denn was die wenigsten wissen: Andreas Volz betreibt als kaufmännischer Angestellter seine große Leidenschaft „Musik“ als Hobby nebenbei und das seit vielen Jahren auf einem hohen professionellen Niveau. So zählt Andreas Volz mittlerweile zu einem der bekanntesten Sänger im deutschsprachigen Sakral-Pop-Genre.

Als „Psalmenschreiber“ unserer Zeit, findet er Worte und Melodien die authentisch, nachvollziehbar und eingängig sind. „Musik ist für mich wie atmen, sie gehört untrennbar zu meinem Leben dazu. Sie geschieht einfach und ist Ausdruck dessen was sich in mir bewegt.“

Andreas Volz ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Kirchheim/Teck.

 

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Eindrücke vom Männertag 2017

 

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