21. Süddeutsche Israelkonferenz - IAM-Studienprogramm gegründet

Werner Hartmann | 10.04.2017 |

Bad Liebenzell. Am Samstag, 01.April 2017 fand zum 21. Mal die Süddeutsche Israelkonferenz des Arbeitskreises Israel (aki) statt. Mit dem Wort aus 2. Mose 3,14: „I AM – ICH BIN, DER ICH BIN“ war der Inhalt des Tages definiert. Es ging um die Frage von Identität. Als Hauptredner durften wir Chad Holland, den Leiter von King of Kings Cummunity in Jerusalem begrüßen, der mit seiner Frau Rebecca aus Israel angereist war. Für den musikalischen Rahmen sorgten, fast schon in traditioneller Weise, Irit Iffert und Jael Kalisher, die Leiterinnen von Yuval – Worship Center of Music and the Arts, ebenfalls aus Jerusalem. Susanne Griesbach untermalte mit ihrer Tanzgruppe aus Herrenberg einige Programmpunkte.


I AM – ICH BIN DER ICH BIN --- ICH BIN, DESHALB BIST DU

Referent Chad Holland verwies im Gottesdienst auf  2.Mose 3,11 und Moses Frage „ Wer bin ich, dass .. ?“  Gott gibt ihm darauf zuerst keine Antwort, aber die Zusage, dass Gott bei ihm ist. Es ist für Mose nicht wichtig zu wissen wer er ist, sondern wer Gott ist. Als er frägt: „Wer bist Du?, erhält er die Antwort: „Ich bin der ich bin, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Das ist mein Name in Ewigkeit.“  Gott erklärt sich in diesen Worten; er möchte uns retten: „Vertraut auf mich und ihr werdet leben“. Aber die Welt versteht dies nicht, weil sie sich zuerst um die persönliche Identität kümmert. Wichtig ist deshalb herauszufinden, in wem wir unsere Identität finden, dem Gott, der sich Mose und dem Volk Israel vorstellt, dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.

Im Nachmittagsvortrag unter der Überschrift „ICH BIN – DESHALB BIST DU erläuterte Chad Holland, wie diese Erkenntnis in der Praxis zu verstehen ist. In einem Vergleich mit den Abläufen in einer Fußballmannschaft, wo die Teilnahme am Spiel von der eigenen Leistung, der Gesundheit, der Sicht des Trainers und vielen anderen Faktoren abhängig ist und deshalb einige Spieler auf der Tribüne oder der Ersatzbank sitzen ohne aktiv zu sein, ist im Königreich  Gottes jeder „Mitspieler“- Mitarbeiter, erklärte er.  Die Frage, die wir uns stellen sollten ist nicht zuerst „Wer sind wir?“, sondern „Wer sind wir in Gott?“ Dann bekommen wir, wie Mose, auch die Antwort auf unsere Identität.

Unter dem Programpunkt „aki aktuell“ erfolgte am Samstagmorgen die Gründung der IAM –ISRAEL ACADEMY OF MINISTRY Deutschland. Für Christen, die mehr über die Bibel und Israel erfahren möchten, hat der Arbeitskreis Israel des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes diese  ACADEMY ins Leben gerufen. Karl-Heinz Geppert (Leiter des aki) erläuterte kurz den Sinn und die Aufgabe dieser Einrichtung. Die  ACADEMY bietet Hilfen zum Selbststudium, Seminare sowie Reisen ins Heilige Land an. Es ist ein Lernen auf vier Wegen.  Innerhalb von zwei Jahren können sich Interessierte durch das Lesen von der IAM vorgeschlagener Literatur mit verschiedenen Israelthemen auseinandersetzen. Dies geschieht im Kontakt zu einem sogenannten „Buchbegleiter,“ über den der Austausch zum Thema möglich ist.  Für Gemeinden organisieren die  Mitarbeiter der IAM Veranstaltungen zu Israelthemen und vermitteln Referenten. Seminare ergänzen das Angebot in Deutschland. Der vierte Weg ist das Lernen im Land der Bibel. Mit verschiedenen Partnern in Israel bietet die IAM spezielle Reise- und Bildungsangebote an.
Das Thema Israel spielt  in vielen christlichen Gemeinden häufig keine oder nur eine untergeordnete Rolle, da der Schwerpunkt der Verkündigung meist auf dem Neuen Testament und damit ausschließlich auf der christlichen Gemeinde liegt. Die Geschichte Gottes mit seinem Volk gerät darüber oft in Vergessenheit. Hier möchte der aki ansetzen und die Menschen wieder zum Studium der ganzen Bibel anregen.

Im letzten Teil des Konferenztages, gaben Jael Kalisher und Irit Iffert einen tiefen, eindrücklichen Einblick in ihre Identität als Jüdinnen mit deutschen Wurzeln, die an Jesus glauben und in Israel leben. Bisher konnten die Konferenzbesucher Irit und Jael hauptsächlich als Sängerinnen und Lobpreisleiterinnen während der Konferenz kennen lernen. So haben Sie sich auch am vergangen Samstag wieder in wunderbarer Weise präsentiert. Nun aber durften die Besucher einen Einblick in den persönlichen Hintergrund gewinnen. Irit schilderte, wie Menschen in unterschiedlicher Weise in Israel reagieren, wenn das Gespräch auf ihren Glauben an Jesus kommt. Jael beschrieb die Spannung bei der Suche nach der Identität, die die jüdische und die deutsche Wurzel  in ihr hervorrief.  Beide haben ihre Identität in Jesus gefunden und damit auch ihre persönliche Identität. „WE WERE CREATET TO WORSHIP HIM“ ist ihr Lebensinhalt. Dies setzen sie in ihrer Arbeit bei Yuval mit ihren Schülern aus verschiedenen Nationen und Lebenshintergründen täglich um.

Die Einblicke in den persönlichen Hintergrund von Irit und Jael waren nochmals ein „Highlight“ am Ende der Veranstaltung.


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