„Du bist dir anvertraut“ – Große Frauentage ermutigen zum persönlichen und geistlichen Wachstum

Klaus Ehrenfeuchter / Fotos: Miriam Vaßen | 28.01.2019 |

Bad Liebenzell: Über 2.200 Frauen – verteilt auf zwei Tage – trafen sich am Freitag, 25. Januar und am Samstag, 26. Januar 2019 im Missions- und Schulungszentrum der Liebenzeller Mission zu den Frauentagen, die der Liebenzeller Gemeinschaftsverband (LGV) veranstaltete. Die Teilnehmerinnen kamen aus ganz Süddeutschland. Hauptreferentin war Tamara Hinz aus Essen.

Die Autorin und Referentin, Jahrgang 1963, referierte zunächst zum Thema „Sei du selbst – alle anderen gibt es schon“. Sie ermutigte dazu, das Leben anderer Frauen nicht zu kopieren, sondern das Eigene zu leben: „Lerne zu leben, wie Gott es für dich vorgesehen hat und es für dich passt.“ In vier Bereichen gab sie Tipps wie sich diese Eigengestaltung zeigen kann. „Arbeite mit den Stärken deiner Persönlichkeit zusammen und behalte ihre Schwäche im Blick.“ Sie ermutigte dazu eigene Gaben zu erkennen und sie für Gott und Mitmenschen einzusetzen. Ein Indiz für eigene Gabe und Stärke sei, wenn andere einen für eine Aufgabe oder ein Verhalten besonders lobten. Tamara Hinz ermutige „Setze dich mit deiner Geschichte auseinander, denn sie hat dich geprägt und ist ein Teil von Gottes Geschichte mit dir.“ Sie selber habe eine Biografie als Kind einer alkoholkranken Mutter. Sie habe lernen müssen was Kierkegaard sagte: „Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, muss es aber vorwärts leben.“

Schließlich sei es für Frau wichtig auf den eigenen Körper zu achten und immer wieder ein „Ja“ dazu zu finden. Es helfe, wenn man sich bewusst mache, welche „Lebenssätze“ einen immer wieder negativ beeinflussten, und diesen dann einen positiven Satz aus der Bibel dagegen halte.

In der Schlussansprache ging sie auf zwei Pole ein, die sie anhand von zwei Bibelzitaten untermauerte. So sei es zum einen wichtig sich nichts in die Tasche zu lügen und über Verletzungen und Ungerechtigkeiten offen zu reden. Es gelte gerade auch für Frauen aufzustehen und sich für sich und andere einzusetzen und Dinge beim Namen zu nennen. Zum anderen sei es aber auch wichtig Dinge, die sich nicht ändern lassen, zu ertragen und anderen immer wieder zu vergeben.

Steffi Neumann aus Esslingen gestaltete den Tag musikalisch mit. Die Liedermacherin begleitete sich selbst an der Gitarre und wurde von Eddy Scheck am Flügel und mit Percussions begleitet.

Gudrun Eichel aus Esslingen präsentierte eine Pantomime in der sie „Wachstum“ anhand einer kleinen Eichel verdeutlichte, die sich zum großen Baum entwickelt. Anhand von Szenen aus verschiedenen Lebensaltern zeigte sie eine Beziehung zum baum vom kleinen Mädchen biis hin zur alten Frau mit Rollator.

Aus 11 Themen konnten sich die Frauen nach der Mittagspause ein Seminar aussuchen. Lissy Schneider griff das Thema „Zwischen Glucke und Rabenmutter“ auf und ermutigte dazu einen eigenen Weg zwischen den Extremen zu finden. Sibylle Maier aus Lörrach zeigte eine Vision auf, wie sich Gemeinde als Zuhause für Menschen aus verschiedenen Kulturen aufstellen kann. Ehepaar Dieter und Karin Betz erläuterten Auswirkungen der Herkunftsfamilie auf die eigene Ehe. Gebhard Weik gab als Leiter der Initiative Seelsorge-Beratung-Bildung einen Einblick in ressourcenorientierte Gespräche, bei denen entdeckt wird, was im Gegenüber steckt und helfen kann, Dinge zu verändern. Dorothea Schlegel zeigte wie stark Israel im eigenen christlichen Glauben verwurzelt ist, ohne dass es vielen bewusst ist. Angelika Süsskoch ermutigte als Single Beziehungen zu gestalten. Während Ute Kolewe geistliche Übungen für den Alltag vorstellte, gab Wilhelm Buntz eine „Lesestunde“ über seine Biografie „Der Bibelraucher“, die ihn als Gefangenen schildert, der die Seiten der Bibel als Zigarettenpapier verwendet, bis ihn ein Text anspricht und sein Leben verändert.

Esther Siehler und Alisa Ott führten den Tag über durchs Programm, wobei es für Alisa Ott die beiden ersten Frauentage waren, in denen sie die Gesamtleitung hatte.

 

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