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Hier finden Sie hilfreiche weiterführende Artikel und Literaturhinweise zu einzelnen geistlichen Impulsen der Männer-Mail.
Bei Männertag des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes am Samstag, 27. Januar 2007 in Bad Liebenzell hat Thomas Wirth, Gemeinschaftspastor in Calw-Altburg, ein Seminar zum Thema "Jeder kann fallen - wenn Bilder süchtig machen" gehalten. Auzüge aus seinem Seminarmanuskript veröffentlichten wir in der Männer-Mail 173 und 174. Das vollständige Manuskript können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.
Eine CD mit dem Vortrag von Thomas Wirth kann für 4,50 Euro (inklusive Versandkosten) beim Liebenzeller Gemeinschaftsverband, E-Mail info(at)lgv.org, bestellt werden.
Die Buchtipps von Thomas Wirth
- Stephen Arterburn / Fred Stoeker: Jeder Mann und die Versuchung, Hänssler Verlag (14,95 Euro)
- Conlee und Signa Bodishbaugh: Die große Illusion, Asaph Verlag (15,80 Euro)können bei der jeder Buchhandlung oder bei der Buchhandlung der Liebenzeller Mission per E-Mail buch(at)liebenzell.org bestellt werden.
| Die_Macht_der_Bilder.pdf |
Wir fragen nach:
Eine Frau als Chefin
Wie kommen Sie im Beruf mit einer Frau als Chefin zurecht? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Ein Leser unserer Mittwochs-Männer-Mail ist interessiert an einem Erfahrungsaustausch. Mailen Sie uns Ihre Erfahrungen, wir werden diese dann - natürlich anonymisiert - hier veröffentlichen:
Statement 1:
Ich arbeite in einem führenden amerikanischen IT-Unternehmen und berichte seit Februar dieses Jahres an eine Managerin. Sie ist in der Tat das, was man durchaus als "Karrierefrau" bezeichnet, wenn auch nicht klassisch, da sie ungeschieden verheiratet ist und zwei Söhne hat. Aufgrund ihres Durchsetzungsvermögens in der "Männerwelt" wurde sie bereits mehrfach in der Presse zitiert.
Für mich ist es kein Unterschied, ob ich einen männlichen oder weiblichen Vorgesetzten habe, da sich ihr Führungsstil nicht wesentlich von ihren männlichen Kollegen unterscheidet, bis auf ihr Durchsetzungsvermögen. Da ich in meinem Umfeld einige Frauen (auch direkte Kolleginnen) in Führungspositionen habe, kann ich folgende Erfahrungen weitergeben:
- Frauen haben als Führungskräfte eine höhere soziale Kompetenz als Männer;
- Mitarbeiterinnen haben es bei weiblichen Führungskräften einfacher als bei Männern;
- Ich sehe keinen Qualitätsunterschied zwischen den weiblichen und männlichen Führungskräften (von den Frauen abgesehen, die aufgrund der "Frauenquote" auf ihre Position gekommen sind. Das ist bei uns zum Glück aber nicht der Fall);
- Es ist durchaus beeindruckend, wie die Frauen neben ihrem Führungs-Job auch noch ihre Familie managen (auch deren Tag hat nur 24 Stunden).
Da in der IT-Branche die Anzahl der weiblichen Führungskräfte sicherlich höher ist als in der sonstigen Industrie oder im Mittelstand, ergibt sich daher vielleicht in anderen Brachen ein anderes Bild.
Ich denke, es kommt nicht so sehr auf das Geschlecht des Vorgesetzten an, als viel mehr auf seine Art und seinen Führungsstil. Und natürlich auch daran, wen man als Chef akzeptiert. Hier haben wir Christen einen Vorteil. Wir wissen, dass sich alle Menschen unter Gott einordnen müssen, egal welches Geschlecht, egal welche Führungsebene, egal welcher Führungsstil.
Mein Fazit auf die Frage: "Wie kommen ich im Beruf mit einer Frau als Chefin zurecht? "Gut, kein Problem!
Statement 2:
Ich habe leider keine guten Erfahrungen gemacht mit einer Frau als Vorgesetzten. Und ich kenne zwei andere Männer, denen geht es ähnlich. Bei mir ist es so, dass ich eine stellvertretende leitende Tätigkeit habe - besser gesagt: hatte. Seit wir eine neue Chefin haben (vorübergehend hatte ich diese Tätigkeit inne), bin ich in keine Entscheidungen, Vorbereitung von Besprechungen etc. mehr eingebunden. Ich werde zurzeit von einem Arbeitsplatz zum anderen herumgeschickt, habe einen Wochenenddienst vor meinem Urlaub bekommen - na ja, ich sehe, anderen geht es da besser. Eine andere Kollegin hat offen - zumindest mir gegenüber - von Mobbing gesprochen. Mein Verhalten ihr gegenüber bleibt hoffentlich freundlich. "Sei stille dem Herrn und warte auf ihn", dieses Wort aus Psalm 37 ist wichtig für mich, daran will ich mich halten. Ich merke auch, dass ich dazu Gottes Kraft und Hilfe brauche.


